Wanderung im Juli ab Vaihingen/Enz – Auf den Klosterberg über den Nonnensessel zum Kloster hinunter zum Besenbesuch

Termin: Mittwoch, den 10. Juli 2024
Treffpunkt: 10:00 Uhr in Vaihingen/Enz-Horrheim, Parkplatz Seewaldseen (zw. Horrheim und Gündelbach), Anfahrt mit eigenen PKW
Wanderroute: Vorbei an den Seewaldseen hinauf zum Nonnensessel weiter zu den Klosterausgrabungen hinunter zum Sommerbesen.
Weglänge: ca. 6,5 km, Wanderzeit: 3 Std. – 3,5 Std. Die Tour ist eine Mittelschwere Wanderung. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.
Wanderführer: Lothar Hütl, nur am Wandertag über Handy erreichbar 0171 7810456
Anmeldung: Bis spätest. 1. Juli bei Lothar Hütl LH@telekomsenioren-stuttgart1.de, Tel. 07042/ 33000, bitte E-Mail-Adresse, Wohnort und eigene Telefonnummer angeben.
Fahrgemeinschaften: Bei der Anmeldung bitte mitteilen, ob eine Mitfahrgelegenheit (Fahrgemeinschaft) angeboten oder gewünscht wird.
Die Teilnehmer erklären sich einverstanden, ihre Kontaktdaten für die Bildung von Fahrgemeinschaften bekanntzugeben. Die Weitergabe erfolgt durch den Wanderführer

Wir starten am Parkplatz des Seewaldsees. Eben geht es vorbei am unteren Seewaldsee, danach geht es im Schatten des Waldes hinauf zur Lauerplanie.(kurzes Steilstück). Jetzt geht es immer leicht ansteigend Richtung Nonnensessel. Der Nonnensessel ist ein Findling im Wald, ein sesselähnlich aus-gebildeter Stein, der seine Bezeichnung durch das nahegelegene Nonnenkloster erhielt. Der größte Anstieg ist vollbracht, nun geht es weiter zum ehemaligen Nonnenkloster St. Trinitatis (440 m).

Die Geschichte des Klosters geht in die Jahre zwischen 1364 und 1374 zurück, als sich einige fromme Frauen aus dem gehobenen Bürgertum als Klausnerinnen ohne Ordenszugehörigkeit auf dem Baiselsberg niederließen. Nach 1500 geriet das Kloster in wirtschaftliche Schwierigkeiten, die nach der Einführung der Reformation ab 1535 noch zunahmen, nachdem sämtliche Einkünfte von der herzoglichen Verwaltung eingenommen wurden. 1547 wurde das Kloster schließlich mit der Säkularisation des Kirchengutes in der Reformation aufgehoben und dem Verfall preisgegeben und war schließlich vollständig überwachsen, nachdem es bis ins 19. Jahrhundert als Steindepot genutzt wurde.
Erst Ende der 60er Jahre wurde das ehemalige Kloster wiederentdeckt. Zwischen 1975 – 1989 fanden Ausgrabungen statt. Sichtbar ist noch die Struktur des Klosters, da die Fundamente freigelegt sind.

Von nun an geht es nur noch bergabwärts, zum Klosterbergaussichtspunkt. Dort erwartet uns die Krugbank, eine aus Schilfsandstein gehauene Ausruhestätte, die früher den Frauen zum Abstellen der auf dem Kopf getragenen Weidekörbe diente. Mit Blick über das Mettertal bis Stuttgart, den Fernsehturm und noch weiter. Von da aus sieht man dann schon unser Ziel, den Sommerbesen Allmendinger.

Nun tauchen wir ein in die Weinlandschaft des Klosterberges, steigen bergab durch die Traubenvielfalt der Rebhänge. Vorbei an einem Brunnen, er wurde gebaut zur Rebflurbereinigung Horrheim 1964 – 1976. Von da, sind wir Ruckzuck am Ziel.

Download Newsletter (PDF-Datei)


Views: 125